Meine Erfahrung mit der Farbberatung

Oft werde ich gefragt: "Wozu braucht man ein Farbberatung?". Die übliche Antwort lautet: "Jede/r sollte wissen, welche Farben ihm/ihr besonders schmeicheln und welche nicht. Man sieht besser aus, was gut für das Selbstbewusstsein ist – sowohl im Alltag, als auch im Job." Doch bei dieser Erklärung habe ich manchmal das Gefühl, mein Gegenüber versteht zwar den Inhalt dieser Worte, aber nicht ihre Auswirkung auf das tägliche Leben. Deshalb möchte ich Ihnen von meinen eigenen Erfahrungen bezüglich der Farbberatung erzählen.

Meine Erfahrung mit der Farbberatung

Wer mich schon lange kennt, kennt auch meinen Kleidungsstil, der mich vor meiner ersten Farbberatung ausgezeichnet hat: Schwarz  in schwarz mit schwarz kombiniert, um es kurzzufassen. Mein Kasteninhalt bestand zu 90% aus schwarzen Oberteilen, Kleidern und Röcken. Denn das macht ja schließlich schlank, nicht wahr? Die wenigen farbigen Teile, die man nach langem Suchen finden konnten, führten ein trostlosen Leben. Geduldig hingen sie ohne Verwendung, oder auch nur Beachtung, herum. Heute weiß ich auch warum: Falsche Farbe, schlechter Schnitt, keine Kombinationsmöglichkeiten und der fehlende Mut für Neues.

Als ich letztens meinen Kleiderschrank für den Winter fit gemacht habe, ist mir der Unterschied zu früher ins Auge gesprungen! Dies war übrigens auch Inspiration für den Text, den Sie gerade lesen. Ich habe immer noch viele schwarze Stücke, aber der bunte Bereich hat sich definitiv vergrößert. Meine Auswahl- und Kombinationsmöglichkeiten haben sich vervielfacht, da nun meine Lieblingsfarben stark vertreten sind.
 

Mein Tipp für Sie

Ein Tipp, den ich Ihnen unbedingt geben möchte: verwenden Sie Ihre Farbkarte nach der Farbberatung nicht als Einkaufsliste. Ich habe mir aus meiner Karte, ich bin übrigens der „dunkle“ Typ, fünf Farben ausgesucht. Diese sind Beerentöne, Bordeaux, Smaragdgrün, Blau- und Grautöne. Einerseits gefallen sie mir am Besten, andererseits kann ich mich mit ihnen identifizieren. Die Tatsache, dass sie teilweise zurzeit im Trend liegen, ist nur ein weiterer Bonus. Beim Einkaufen scanne ich inzwischen automatisch diese Farben aus dem breiten Angebot heraus. Wenn mich jetzt noch Schnitt und Qualität des Stoffes zufrieden stellen, weiß ich, dieses Teil ergänzt meinen Schrank optimal und lässt sich leicht kombinieren. Ob ich mich nicht irgendwann an diesen Farben satt sehe? Vielleicht, dann suche ich mir einfach neue Farben aus meiner Farbkarte aus. Schließlich werden diese neuen Farben großartig zu meinen bisherigen Schätzen passen!

Jede Farbkarte bringt immer ein paar außergewöhnliche Farben mit. Das sind Farben, über die man sich noch nie Gedanken gemacht hat, die schrill sind, die als langweilig empfunden werden können oder die schlichtweg nicht gefallen. Mit diesen Farben können Sie tun und lassen, was Sie wollen! Sie können sie einfach ignorieren (es gibt ja schließlich 36 Alternativen) oder Sie springen über Ihren Schatten. Eine spannend gemusterte Tasche oder ein knalliges Paar Schuhe können ein Outfit großartig aufwerten. Bei meiner Aufräumaktion ist mir aufgefallen, dass sich auch meine Accessoires in den neunen Farben sehr wohl fühlen.

Heute ist es selbstverständlich

Es war ein großer Schritt für mich, nicht mehr ausschließlich schwarz auszuwählen. Aber heute fühlt es sich vollkommen normal an zu meinen neunen Lieblingsfarben  zu greifen. Ein Outfit auszusuchen, einen Koffer zu packen oder einfach den Kasten auf Vordermann zu bringen, geht nun wirklich flott und leicht von der Hand. Ich fühle mich wohl in meiner Kleidung, habe endlich wieder Freude am Einkaufen und strahle dieses neue Wohlbefinden aus. Dieses Gefühl wünsche ich Ihnen und würde Ihnen gerne dazu verhelfen!